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	<title>Gespenst der Armut</title>
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		<title>The Iron Lady</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 23:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Margaret Thachter]]></category>
		<category><![CDATA[Meryl Streep]]></category>
		<category><![CDATA[The Iron Lady]]></category>

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		<description><![CDATA[Besprechung des Films "The Iron Lady"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sympathiewerte</strong></p>
<p>Erstaunliches vorab: Es ist unmöglich, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Thatcher">&gt; Margaret Thatcher</a> dieses <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Iron_Lady_%28film%29">&gt; Filmes</a> <em>nicht</em> irgendwie zu mögen. Gezeigt wird eine alte, leicht verwirrte Frau, die mit den Phantombildern der Vergangenheit, vor allem ihrem Phantomgatten ringt. Denn Thatchers Ehemann Denis zu diesem Zeitpunkt bereits tot. Und doch sitzt die ehemalige Iron Lady jeden Tag in ihrer Wahnwelt traut mit ihm zusammen und bespricht die Dinge des Lebens und die Ereignisse der Vergangenheit. Man müsste schon sehr hartherzig sein, um diese alte Frau, die um ihre Würde und um ihren Verstand ringt, und gleichzeitig ihrer Liebessehnsucht preisgegeben ist, nicht zu mögen.<a href="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2012/02/iron-lady.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4713" title="iron-lady" src="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2012/02/iron-lady-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a></p>
<p>Die narrative Struktur besteht also aus einer Rahmenerzählung – das Altern einer einstmals mächtigen Frau – und den daran eingelassenen Erinnerungsbildern vom Aufstieg einer „grocer’s daughter” zur ersten Premierministerin Großbritanniens. Die Erinnerungen bilden den zweiten narrativen Faden: das heroische Bild der Frau, die um ihr Recht auf politischen Einfluss kämpft und sukzessive die Männer hinter sich lässt. Und wes Herz schlüge da nicht höher? Vielleicht ist es diese Unbeugbarkeit des Willens zum Aufstieg, der die <a href="http://www.welt.de/kultur/kino/article13805942/England-wuenscht-sich-Margaret-Thatcher-zurueck.html">&gt;Welt </a>von der Sehnsucht nach politischen Riesen in Zeiten politischer Zwerge sprechen lässt.</p>
<p>Und dann ist da noch die Tatsache, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meryl_Streep">&gt; Meryl Streep</a> den Film spielt. Denn obwohl sie Thatcher in einem geradezu unglaublichen Anverwandlungsakt wieder aufstehen lässt (der Oscar scheint sicher!), meint man doch, etwas vom Charme der Schauspielerin Streep zu spüren.  Tatsächlich wirkte sie in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Teufel_tr%C3%A4gt_Prada">&gt; Der Teufel trägt Prada</a> um einiges ungemütlicher.  Auch das macht einem die Thatcher des Films sympathisch.</p>
<p><strong>Weiblichkeit</strong></p>
<p>Gerade die Tatsache, dass Thatcher als einzige Frau in die Männerdomäne eindringt, schreibt ihr bildästhetisch eine ‚weibliche‘ Qualität zu, die sie gerade nicht hatte. Der Film fokussiert ihre zarten Pumps zwischen den Männerschuhen, sie bildet in ihrem strahlend blauen Kostüm den schönen Farbfleck im dunklen Einerlei der Anzugträger. Die Inszenierung der Kleidung wird so zu einem irreführenden Zeichen, denn bekanntlich war Thatcher  –  „the best <em>man</em><em> </em>in England<em>“ </em>( Ronald Reagan) <em>– </em>alles andere als feminin im konventionellen Sinne von weich.</p>
<p>Der Titel „The Iron Lady“ ist also eigentlich falsch. Denn von der beinharten Dame, die eine auf Privatisierungen und Zerschlagung der Gewerkschaften basierende Politik betrieb, ist am wenigsten zu sehen. Die soziale Spaltung des Landes, die ihre Politik erzeugte, wird mittels hektisch geschnittener Sequenzen verdeutlicht, die die Premierministerin meist in ihrem Dienstwagen zeigt, während draußen der marodierende Mob tobt und die Polizei als Prügelknabe der Politik agiert.</p>
<p><strong> Povertty</strong></p>
<p>Allerdings gibt es eine kleine signifikante Szene des Scheiterns. Als Thatcher mit ihren Ministern über die <em>poll tax</em> (Kopfsteuer) debattiert, sind durchaus nicht alle ihrer Meinung, dass jeder den gleichen Steuersatz zahlen solle. Entnervt lässt sie sich die Tagesordnung zeigen, um sich dann über die schlampigen Vorbereitungen zu erhitzen: „Poverty“ ist zwei T geschrieben! Beim wütenden Versuch, „Povertty“zu korrigieren, bricht ihr die Bleichstiftspitze ab. Daraufhin wirft sie die versammelte Mannschaft wegen schlechter Vorbereitung aus dem Raum. Ob nun authentisch oder nicht, ob nun bewusst als Symbolszene verfasst oder nicht: Das Scheitern am Begriff der Armut ist natürlich ein schönes Bild für die Folgen ihrer Politik.<br />
So zeigt diese Szene die Dummheit eines Menschen, dem sämtliche soziale Antennen fehlen. Schon ihr berühmtes, provokantes Statement, es gebe keine Gesellschaft, nur Individuen, ist mehr als nur ein (neo)liberales Credo, es ist schlicht einfältig. Die Heftigkeit, mit der sie das Wort ‘Armut‘ attackiert, ist also lesbar als Bild für den Hass, den die sozial Schwachen bei ihr ausgelöst haben müssen. Thachter gelingt es nicht einmal, das Wort zu korrigieren – von den sozialen Realitäten ganz zu schweigen.</p>
<p><div style="float:center;margin-right: 10px; margin-bottom: 20px;"><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="300" height="250"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Im2UvBs_gfs&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/Im2UvBs_gfs&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="300" height="250" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></div></p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 04:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sieht die Armut in den USA aus? 
Als Gast in Nashville an der Vanderbilt University kann ich sie jedenfalls (noch nicht?) entdecken. In der Gegend  rund um den schönen Campus sieht man nur wenige Menschen, die dem Stereotyp der Armut entsprechen. Ein kleiner Hinweis findet sich bei Starbucks. Die Kaffeekette wirbt dafür, 5 $ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sieht die Armut in den USA aus? <a href="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2012/01/usa_armut.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4695" title="usa_armut" src="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2012/01/usa_armut-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a></p>
<p>Als Gast in Nashville an der Vanderbilt University kann ich sie jedenfalls (noch nicht?) entdecken. In der Gegend  rund um den schönen Campus sieht man nur wenige Menschen, die dem Stereotyp der Armut entsprechen. Ein kleiner Hinweis findet sich bei Starbucks. Die Kaffeekette wirbt dafür, 5 $ zu spenden. Das Ziel: Arbeitsplätze schaffen. Jede 5 Dollar-Spende generiere 35 $, die  von anderen Institutionen kommen. Warum soll der Kaffeehausbesucher dann spenden? So ganz klar wurde mir dies nicht. Wird weiterverfolgt.</p>
<p>Nehmen wir also vorerst einen Bericht der <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/usa470.html">Tagesschau</a> vom 8. November 2011.</p>
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		<title>Wer früher stirbt, ist länger tot</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:37:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserwartung von Armen]]></category>

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		<description><![CDATA[Studie: Wer arm ist, stirbt früher]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es amtlich: Wer arm ist, stirbt früher. Über eine entsprechende Studie berichtet die <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/lebenserwartung-von-geringverdienern-nordic-walking-ersetzt-sozialpolitik-1.1236074">&gt;Süddeutsche Zeitung: &#8220;</a>Uneinig sind sich Sozialmediziner allenfalls darüber, um wie viele Jahre  ein Mensch kürzer lebt, wenn er schlecht ausgebildet ist und sein  Einkommen unterhalb der <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Armutsgrenze">Armutsgrenze</a> liegt. Sieben Jahre Unterschied wurden und werden für Deutschland  postuliert, gelegentlich ist bei Männern sogar von einer um bis zu elf  Jahre divergierenden Lebenserwartung die Rede.&#8221; <a href="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/12/Friedhof.jpg"><img class="size-medium wp-image-4683 alignright" title="Friedhof" src="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/12/Friedhof-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" /></a>Der Beitrag verweist auch auf das Buch &#8220;Dick, doof und arm&#8221; von Friedrich Schorb: Ein Interview, das ich vor zwei Jahren mit ihm führte, findet sich <a href="http://www.gespenst-der-armut.org/category/besuchercouch/schorb/">&gt;hier</a>. Die Bundesregierung spricht prompt von Fehlinterpretationen der Daten: &#8220;Die Schuldzuweisung an die Unterprivilegierten funktionierte  zuverlässig: Wenn ihr das Falsche esst, euch zu wenig bewegt und dabei  nach und nach verfettet, müsst ihr euch nicht wundern, wenn eure  Kranzgefäße und Hirnarterien verkalken und ihr früher sterben müsst.&#8221; Anders gesagt:  Pech für die Realität, wenn sie nicht in meine Vorstellungen paßt.</p>
<p id="title_div2179171826">Foto: John Vachon (1942):  Cemetery at edge of Romney, West Va. (LOC)</p>
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		<title>Selber Schuld am Hunger</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 14:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#62;&#62;Süddeutsche Zeitung berichtet über eine Aktion der Künstlergruppe &#62; Zentrum für politische Schönheit, die nun strafrechtlich von der Deutschen Bank verfolgt wird. Der Film &#8220;Schuld: Die Barbarei Europas&#8221; behandelt die Nahrungsmittelspekulationen an den Börsen:  &#8220;Im Film ist zu sehen, wie der Aktivist Philipp  Ruch sein Handy vor sich auf dem Tisch liegen hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/12/Lebesnmittelausgabe.jpg"><img class="size-medium wp-image-4664 alignleft" title="Lebesnmittelausgabe" src="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/12/Lebesnmittelausgabe-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/534280/Wer-hat-Schuld-am-Hunger">&gt;&gt;Süddeutsche Zeitung</a> berichtet über eine Aktion der Künstlergruppe &gt; <a href="http://www.politicalbeauty.de/center/Aktionskunst_Politische_Schoenheit.html">Zentrum für politische Schönheit, </a>die nun strafrechtlich von der Deutschen Bank verfolgt wird. Der Film &#8220;Schuld: Die Barbarei Europas&#8221; behandelt die Nahrungsmittelspekulationen an den Börsen:  &#8220;Im Film ist zu sehen, wie der Aktivist Philipp  Ruch sein Handy vor sich auf dem Tisch liegen hat. Er hat in der  Pressestelle der Deutschen Bank angerufen. Über die  Lautsprecher-Funktion kann der Zuschauer mithören. Ruch fasst die  Aussagen des Pressesprechers zusammen, dass also nicht die Banken,  sondern die Menschen in Somalia für ihre Armut selbst verantwortlich  seien. Daraufhin antwortet der Pressesprecher: &#8216;Natürlich sind die  selbst schuld!&#8217;&#8221;"</p>
<p>Imagepolitisch ist das natürlich eher unschön.</p>
<p><strong>Lebensmittalausgabe, Ora International via Flickr<br />
</strong></p>
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		<title>Gelesen: Berliner Macht</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 11:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ullrich Wegerich: Berliner Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Wegerich]]></category>

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		<description><![CDATA[„Berliner Macht“ ist ein Krimi. Genauso gut ließe sich das Buch aber auch als kleine Stadtgeschichte und damit als Einführung in die Veränderung urbaner Strukturen lesen. Wie in jedem Krimi stehen natürlich das Verbrechen und seine Aufklärung im Mittelpunkt, unvermerkt nimmt der Autor die Leser- schaft aber mit durch die Stadt, deren sozioökonomische Transformationen er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Berliner Macht“ ist ein Krimi. Genauso gut ließe sich das Buch aber auch als kleine Stadtgeschichte und damit als Einführung in die Veränderung urbaner Strukturen lesen. Wie in jedem Krimi stehen natürlich das Verbrechen und seine Aufklärung im Mittelpunkt, unvermerkt nimmt der Autor die Leser- schaft aber mit durch die Stadt, deren sozioökonomische Transformationen er sehr genau registriert und in seine Geschichte einarbeitet. Dass Ullrich Wegerich Soziologie und Philosophie studierte und über Max Horkheimer promovierte, ist dem gesellschaftsdiagnostischen Blickwinkel des Buches anzumerken, der Spannung tut dies zum Glück keinen Abbruch.<a href="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/11/Ullrich-Wegerich_.jpg"><img class="size-full wp-image-4639 alignleft" title="Ullrich Wegerich_" src="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/11/Ullrich-Wegerich_.jpg" alt="" width="280" height="280" /></a><span style="color: #993300;"> </span></p>
<p><span style="color: #993300;">Hartz-IV-Detektiv</span><br />
Die Ermittlungen nehmen ihren Aus- gang in einer verwahrlosten Wohnung im verarmten Berliner Bezirk Wedding. Hier wird der Hartz-IV-Empfänger Markus Keppel tot aufgefunden. Ausgerechnet Keppel soll aber – nicht nur berufsangemessen under cover, sondern auch sozial angemessen als Schwarzarbeiter – als Detektiv sein Einkommen aufgebessert haben. Kommissar Mannheim und seine Truppe kommen schnell einer Überwachung der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages auf die Spur. Der Fall, der in einem Milieu beginnt, dass heute gerne als Unterschicht bezeichnet  wird, weitet sich damit aus und erreicht die Sphären der Machtpolitik.</p>
<p><span style="color: #993300;">Mörderische Impulse</span><br />
<a href="http://www.ullrichwegerich.de/">&gt; Ullrich Wegerich </a>schreibt in einer angenehm klaren, unaufgeregten Sprache. „Berliner Macht“ setzt sich damit angenehm von den Krimis ab, die ihre Recherchen im Milieu der Armen und Obdachlosen durch eine möglichst schnodderige, tatsächlich oft aber einfache respektlose Sprache garnieren (vgl.&gt; <a href="http://www.gespenst-der-armut.org/gelesen-lucie-flebbe-%E2%80%9Efliege-machen%E2%80%9C/">Beitrag</a>) . Auf deren ‚Coolness’ und <em>hard boiled</em>-Attitüde paßt oft vielmehr die Aussage, die <a href="http://www.cicero.de/salon/wo-bleibt-die-literatur-ueber-die-elenden/46152">&gt; Sibylle Lewitscharoff</a> kürzlich über die Darstellung der Armen in der Literatur traf: „In etlichen modernen Texten, die in verwahrlosten Milieus spielen und dabei ziemlich abgebrüht daherkommen, weil die Autoren das Credo des Kaltbleibens um jeden Preis verinnerlicht haben, kann der Leser aber durchaus von mörderischen Aggressionen heimgesucht werden. Gerate ich an so einen Text, würde ich sämtliche Figuren gern erschießen. Wozu ist dieses Romangesocks eigentlich in der Welt, außer mir auf die Nerven zu gehen?“ Gegen diese mörderischen Leserimpulse hilft ein Krimi wie „Berliner Macht“, dem es gelingt, die Lust am Verbrechen im Buch zu belassen.</p>
<p>Ullrich Wegerich: Berliner Macht. Roman. Würzburg 2009. 18 €.</p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: xx-small;"><br />
</span></p>
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		<title>Gastbeitrag: Die Klappentexterin über &#8220;Barsakh&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Klappentexterin]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag Klappentexterin]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastbeitrag der Klappentexterin über das Jugendbuch "Barsakh" von Simon Stranger. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Simone Finkenwirth alias die <span style="color: #808080;"> <a href="http://klappentexterin.wordpress.com/">&gt; Klappentexterin</a> </span>bringt eine schöne Besprechung des Jugendbuches <span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;"><strong><span style="color: #888888;">Barsakh</span> </strong>von <span style="color: #888888;"><strong>Simon Stranger</strong></span>. </span></span><br />
<span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Mit freundlicher Erlaubnis von Simone auch hier zu lesen. </span></span><br />
<span style="color: #888888;"><strong><span style="color: #888888;">Vielen Dank, liebe Simone!</span></strong><br />
</span></p>
<h3><span style="color: #888888;">Arme, reiche Welt.</span></h3>
<h3><span style="color: #1c0401;"> </span></h3>
<p><span style="color: #1c0401;"> Veröffentlicht am Oktober 31, 2011 von klappentexterin</span></p>
<p>Jeder kennt die erschreckenden Nachrichten über Flüchtlinge, die mit Booten aus Afrika nach Europa flüchten und nicht selten auf dem Seeweg zu Tode kommen. Die Kanaren, Lamedusa und Malta sind die Hauptziele der Flüchtlinge, da die Länder am dichtesten an Afrika liegen. „Allein im Jahr 2006 erreichten 32.000 Flüchtlinge die Kanaren und zwischen Juli 2008 und 2009 strandeten etwa 20.000 Menschen auf der italienischen Insel Lampedusa.“ Danach ist die Zahl erheblich geschrumpft, waren es im Jahr 2010 „nur noch knapp 200 Menschen“, die auf den Kanaren ankamen. Diese drastische Abnahme ist mit darauf zurückzuführen, „dass Europa den Seeweg zunehmend absichert und die betroffenen europäischen Staaten mit vielen Herkunftsländern Vereinbarungen geschlossen haben, die eine sofortige Abschiebung der Flüchtlinge erlauben (Rückführungsabkommen).“ Entnommen habe ich die Fakten aus dem Jugendbuch „Barsakh“, in dem sich Simon Stranger mit dem Thema auseinandergesetzt.<a href="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/11/arm_und_reich.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4612" title="arm_und_reich" src="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/11/arm_und_reich-265x300.jpg" alt="" width="265" height="300" /></a></p>
<p>Der norwegische Autor führt in „Barsakh“ zwei Menschen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die 15-jährige Emilie kommt aus Norwegen und verbringt mit ihrer Familie auf Gran Canaria die Ferien. Emilies Leben dreht sich einzig nur um sich selbst. Verbissen achtet sie auf ihre Figur, isst zu wenig, um nur kein Fett anzusetzen und geht viel Laufen. Anfangs stand die Gewichtabnahme im Mittelpunkt, doch bald empfand sie das Laufen als kleines Ventil, das ihr beim Abschalten half. Darauf kann sie auch im Urlaub nicht verzichten und so dreht Emilie regelmäßig ihre Laufrunden. Auf einer ihrer Joggingtouren entdeckt sie eines Tages ein „kleines zerbrechliches Holzboot“, das vor der Küste liegt, von wo aus ihr ein Junge zuwinkt. Geschockt bringt Emilie nur die Worte „Mein Gott“ heraus und erwidert den Gruß.<span id="more-4610"></span></p>
<p>Der 18-jährige Junge heißt Samuel und kommt aus Ghana. Von dort ist er aus Hoffnungslosigkeit in die andere Welt aufgebrochen. Gesehen hat er sie u.a. in einem Café, in dem sich die Einheimischen Friends, Seinfeld und Ally McBeal im Fernsehen anguckten. „Serien mit hübschen jungen Menschen. Mit schicken Wohnungen und teuren Klamotten. Hier wurde der Samen für die Idee gesät. Der Idee, dass es eine andere Welt gab als die, in der er lebte. Eine Welt des Überflusses, direkt auf der anderen Seite des Meeres.“ In dieses schillernde Paradies will Samuel hin, um mehr Geld zu verdienen und seine Familie zu unterstützen. Andere haben es bereits vor ihm getan, jetzt ist es an der Zeit, ihnen zu folgen und auch scheint dies sein einziger Ausweg aus der Armut zu sein.</p>
<p>Simon Stranger hat in seiner Geschichte zwei Extreme zusammengeführt, die essensgestörte Emilie und den hungrigen Samuel. In klar getrennten Kapiteln gibt er beiden Protagonisten Raum, berichtet von einem Mädchen, das sich in ihrem Körper nicht wohl fühlt und Hunger leidet. Sie könnte, wenn sie wollte essen, aber sie tut es nicht. Samuel hingegen hat Hunger und kann nicht essen, weil er auf dem Meer nichts mehr hat, erlebt wie zahlreiche Mitreisende vor seinen Augen sterben. Das Wort Enthaltsamkeit bekommt in dem Buch zwei Gesichter, die in sich so perplex sind, dass sie an schon fast an Wahnsinn grenzen. Und es geschieht noch mehr: Plötzlich gerät Emilies Problem in den Hintergrund, als sie die afrikanischen Flüchtlinge retten will. Jetzt steht nicht mehr sie ganz oben, sondern viel mehr die Hilfe für die Gestrandeten. Aus einem Ich-allein wird ein Ich-für-die-anderen.</p>
<p>Der Jugendroman ist brisant, beklemmend und er klärt über ein Thema auf, das uns bekannt ist. Die eine arme Welt, die sich in die andere reiche Welt retten will. Authentisch zeichnet der Autor das Leid und die Verzweiflung der afrikanischen Menschen, rückt sie noch näher in den Fokus als es vielleicht distanzierte Nachrichten können. Schnell taucht dabei die Frage auf: Kann man so viel Gegenwart Jugendlichen zutrauen? Ja, man kann. Anhand von Emilie sieht man, wie sich der eigene Blick verschieben kann. Auch wenn sich das Mädchen nicht komplett ändert, wird sie mit einer Situation konfrontiert, die ihr Leben in einem anderen Licht erstrahlen lässt. Ohne sich darüber bewusst zu sein, nimmt sie sich selbst zurück und schaut über den eigenen Tellerrand hinaus. Zudem verdeutlicht das Buch, wie schwer die einzelnen Schicksale der Menschen wiegen, die wir aus den Nachrichten kennen. Es zeigt nur ein Beispiel von vielen und hinterlässt eine große Nachdenklichkeit, mit denen sich die jungen Leute aus der reichen Welt auseinandersetzen können und auch sollten.</p>
<p>Simon Stranger.<br />
Barsakh.<br />
September 2011, 144 Seiten, 8,95 €.<br />
Altersempfehlung: 14 bis 15 Jahre.<br />
bloomsbury taschenbuch.</p>
<p>Bild: Arm und Reich  &#8211; Im Vergleich von Rebecca, Pia, Janina, Marina und Jana der Realschule Verden <span style="font-family: Arial,Arial,Helvetica;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span><!--more--></p>
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		<title>Lewitscharoff zur Armut in der Literatur</title>
		<link>http://www.gespenst-der-armut.org/lewitscharoff-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 17:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Arm und Riech]]></category>
		<category><![CDATA[Lewitscharoff]]></category>

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		<description><![CDATA[In  &#62;Literaturen stellt &#62; Sibylle Lewitscharoff die wütende Frage, wie es um die Armutsdarstellungen in der Gegenwartsliteratur bestellt sei. Ihr vernichtendes Urteil: &#8220;Wir assoziieren arme Leute in wohl- habenden Ländern hauptsächlich mit  kaputten Typen, mit Fett- süchtigen, Alkoholikern, Rechtsradikalen und  Versagern, die unablässig beraten, therapiert, unterstützt oder  polizeilich in die Schranken gewiesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/07/lewitscharoff1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4197" title="lewitscharoff" src="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/07/lewitscharoff1-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>In  <a href="http://www.cicero.de/salon/wo-bleibt-die-literatur-ueber-die-elenden/46152">&gt;Literaturen</a> stellt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sibylle_Lewitscharoff">&gt; Sibylle Lewitscharoff</a> die wütende Frage, wie es um die Armutsdarstellungen in der Gegenwartsliteratur bestellt sei. Ihr vernichtendes Urteil: &#8220;Wir assoziieren arme Leute in wohl- habenden Ländern hauptsächlich mit  kaputten Typen, mit Fett- süchtigen, Alkoholikern, Rechtsradikalen und  Versagern, die unablässig beraten, therapiert, unterstützt oder  polizeilich in die Schranken gewiesen werden müssen, vor allem aber  sehen wir in ihnen Leute, die ihre Kinder übel verkommen lassen. Im  Grunde ist es so: Den Armen dürfte es in den modernen  Wohlstandsgesellschaften gar nicht geben. Kreuzt er dennoch in den  Straßen auf oder sieht man ihn im Fernsehen, lastet auf ihm die ganze  Schuld, daß er so erbärmlich ist, wie er aussieht und sich benimmt.  Deshalb gibt es einen himmelweiten Unterschied, wie Arme in den Romanen,  Märchen und Erzählungen des 19. Jahrhunderts, in den beginnenden  Industriegesell- schaften, portraitiert wurden, und wie die Armen heute  bei uns in der Literatur auftauchen.&#8221; Dies stimmt ganz und gar mit dem überein, was dieser Blog schon seit Anbeginn kritisiert. Es ist wunderbar, dass sich die vielleicht sprachmächtigste und phantasievollste Schriftstellerin der deutschen Ggegenwartsliteratur dieser Frage angenommen hat. Vielleicht folgt ja ein Buch zum Thema!</p>
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		<title>Pressemitteilung / Petition</title>
		<link>http://www.gespenst-der-armut.org/amref/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 13:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trailer, Teaser & Geschmacksverstärker]]></category>

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		<description><![CDATA[
PRESSEMITTEILUNG der afrikanischen Hilfsorganisation AMREF (African  Medical and Research Foundation): 
STAND UP FOR AFRICAN MOTHERS: Damit keine afrikanische Frau sterben muss, um Leben zu schenken
Für eine von 16 afrikanischen Frauen besteht die Gefahr während der Schwangerschaft oder Entbindung zu sterben. In Europa ist nur eine von 30.000 Frauen von diesem Schicksal betroffen.
In der Überzeugung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/10/Logo-Stand-Up-for-African-Mothers.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4582" title="Logo-Stand-Up-for-African-Mothers" src="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/10/Logo-Stand-Up-for-African-Mothers.jpg" alt="" width="563" height="388" /></a></p>
<h4><span style="color: #808080;">PRESSEMITTEILUNG der afrikanischen </span><span style="color: #888888;">Hilfsorganisation AMREF (African  Medical and Research Foundation): </span></h4>
<p>STAND UP FOR AFRICAN MOTHERS: Damit keine afrikanische Frau sterben muss, um Leben zu schenken</p>
<p>Für eine von 16 afrikanischen Frauen besteht die Gefahr während der Schwangerschaft oder Entbindung zu sterben. In Europa ist nur eine von 30.000 Frauen von diesem Schicksal betroffen.</p>
<p>In der Überzeugung, dass keine Frau sterben sollte um Leben zu schenken, startet die Aufklärungskampagne „Stand Up for African Mothers“ am Donnerstag, den 13. Oktober auf dem Women’s Forum in Deauville. Die Kampagne möchte auf die Notlage afrikanischer Mütter aufmerksam machen und Menschen auf der ganzen Welt mobilisieren, afrikanischen Müttern die grundlegende medizinische Versorgung zu ermöglichen, die benötigt wird, um Leben zu retten. Kein Kind sollte aufgrund mangelnder Gesundheits- versorgung für Frauen zu einem Waisen werden.<span id="more-4581"></span></p>
<p>Die globale Aufklärungskampagne „Stand Up for African Mothers“ wurde von AMREF (African Medical Research Foundation) – der ersten Nichtregierungs- organisation in Afrika für ein öffentliches Gesundheitswesen – ins Leben gerufen. Die Kampagne verfolgt das Ziel, die Müttersterblichkeit um 25 Prozent zu senken, indem bis 2015 30.000 Hebammen ausgebildet werden. Denn ohne eine grundlegende medizinische Betreuung, die Frauen in Industrieländern voraussetzen, bleiben Kinder- und Müttersterblichkeit ein schwerwiegendes Problem für Ostafrika, wo:</p>
<p>* jedes Jahr 280.000 Mütter aufgrund eines Mangels an grundlegender medizinischer Versorgung sterben.<br />
* jedes Jahr 1.5 Millionen afrikanische Kinder mutterlos zurückbleiben.<br />
* 70 Prozent der afrikanischen Frauen keine pränatale Vorsorge erhalten und die Hälfte aller Entbindungen zu Hause und ohne medizinische Hilfe stattfinden (im Süd-Sudan sogar bis zu 95 Prozent).</p>
<p>Ist eine Hebamme erst einmal ausgebildet, kann sie jährlich die Betreuung von 1.000 Frauen sicherstellen.</p>
<p>„Ich kann es nicht ertragen, Frauen in meinem Ort sterben zu sehen, wenn ich weiß, dass so viele Mütter und Babys mit meiner Hilfe gerettet werden könnten“, sagt die 31-jährige Esther Madudu, eine angestellte Hebamme der ugandischen Regierung. „Dieses Wissen bestärkt mich darin weiterzumachen, obwohl ich Tag und Nacht arbeite und hunderte von Kilometern laufe, um Frauen in ländlichen Regionen zu behandeln und Babys im Licht meines Handys zu entbinden. Dank des Trainings, das ich von AMREF erhalten habe, kann ich mit Entbindungskomplikationen und Krankheiten umgehen und mich um Frauen kümmern, die es nicht zu einem Arzt schaffen, da einfach kein Geld für Benzin vorhanden ist.“</p>
<p>Afrikanische Hebammen schützen das Herz afrikanischer Gemeinschaften</p>
<p>Anerkennend, dass Frauen und Mütter das Herzstück der afrikanischen Gemeinschaften darstellen, möchte die Kampagne „Stand Up for African Mothers“ die äußerst symbolträchtige Kandidatur der afrikanischen Hebamme Esther Madudu für den Friedensnobelpreis 2012 unterstützen.</p>
<p>„Afrikanische Mütter stehen im Mittelpunkt der sozialen und wirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Dass Frauen während der Geburt ihres eigenen Kindes um ihr Überleben kämpfen müssen, ist eine der schlimmsten Verurteilungen der afrikanischen Gesellschaft“, erklärt Teguest Guerma, internationale Leiterin von AMREF. „Durch die Ausbildung und Förderung weiterer afrikanischer Hebammen tragen wir zu einer unmittelbaren und nachhaltigen Lösung für dieses Problem bei. Wir möchten Frauen in die Position bringen, die Veränderungen ihrer Lebensumstände selbst in die Hand zu nehmen.“</p>
<p>Ein gesundes Afrika braucht gesunde Mütter und afrikanische Mütter brauchen afrikanische Hebammen.</p>
<p>Wie Sie sich für afrikanische Mütter einsetzen können</p>
<p>Durch die Unterzeichnung der Online-Petition unter www.standupforafricanmothers.com können sich Unterstützer für afrikanische Mütter und Hebammen stark machen und ihnen bei Regierungen und internationalen Organisationen Gehör verschaffen. Das Ziel ist 100.000 Unterschriften von Menschen aus aller Welt zu sammeln, die sich für afrikanische Mütter einsetzen.</p>
<p>Durch eine Spende oder Sponsoring können Unterstützer persönlich einen Beitrag zu Training, Förderung und Ausstattung einer Hebamme leisten, die für die Beendigung der Müttersterblichkeit in Afrika erforderlich sind.</p>
<p>Bekannte Persönlichkeiten wie Catherine Murino und Liya Kebede unterstützen die Kampagne als Botschafter, um auf die Notlage afrikanischer Frauen aufmerksam zu machen und so Veränderungen ihrer Lebensumstände zu bewirken. Für das Jahr 2012 ist ein exklusiver Leitartikel mit dem Topmodel, der Schauspielerin und Philanthropin Liya Kebede in den internationalen Ausgaben der ELLE geplant.</p>
<p>Um mehr über die Kampagne „Stand Up for African Mothers“ zu erfahren und wie man diese unterstützen kann, besuchen Sie www.standupforafricanmothers.com. Weil kein Kind als Waise zurückgelassen werden sollte und keine Mutter sterben sollte, um Leben zu schenken.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Kampagen unter  http://www.standupforafricanmothers.com/</p>
<p>Geschrieben am Montag, 17. Oktober 2011 und abgelegt unter News.</p>
<p>«</p>
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		<title>Hunger</title>
		<link>http://www.gespenst-der-armut.org/hunger-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 11:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#62; Tagesspiegel bringt einen Artikel über die Spekulationen mit Rohstoffen. Ein weiteres Problem neben den seit Jahren stattfindenden Landkäufen, die den Ärmsten der Welt buchstäblich den Boden ihrer Existenz entziehen (&#62; Frankfurter Rundschau). Das Resultat: Weltweit steigt der Hunger.

Foto: Brot für die Welt
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/die-hungermacher/5442222.html">&gt; Tagesspiegel</a> bringt einen Artikel über die Spekulationen mit Rohstoffen. Ein weiteres Problem neben den seit Jahren stattfindenden Landkäufen, die den Ärmsten der Welt buchstäblich den Boden ihrer Existenz entziehen (<a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/landkauf-in-entwicklungslaendern-reiche-ernte,1472780,3228416.html">&gt; Frankfurter Rundschau</a>). Das Resultat: Weltweit steigt der Hunger.</p>
<p><a href="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/10/hunger_420x210.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4575" title="17239" src="http://www.gespenst-der-armut.org/wp-content/uploads/2011/10/hunger_420x210.jpg" alt="" width="420" height="210" /></a></p>
<p>Foto: Brot für die Welt</p>
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		<title>Grüne raten: selber klagen</title>
		<link>http://www.gespenst-der-armut.org/grune-raten-selber-klagen/</link>
		<comments>http://www.gespenst-der-armut.org/grune-raten-selber-klagen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 09:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesspitze der Partei Bündnis 90 / Die Grünen verweigert  die Einreichung einer Normenkontrollklage zur verfassungsrechtlichen Überprüfung der Hartz IV Regelsätze. Durch eine Normenkontrollklage könnte eine direkte Überprüfung der Hartz IV Regelleistungen beim Bundesverfassungsgericht unternommen werden. Ihr Rat an Hartz IV-Empfänger: Klagt doch selber.
Hier geht&#8217;s zum Artikel auf dem Blog Mein Name ist Mensch
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesspitze der Partei Bündnis 90 / Die Grünen verweigert  die Einreichung einer Normenkontrollklage zur verfassungsrechtlichen Überprüfung der Hartz IV Regelsätze. Durch eine Normenkontrollklage könnte eine direkte Überprüfung der Hartz IV Regelleistungen beim Bundesverfassungsgericht unternommen werden. Ihr Rat an Hartz IV-Empfänger: Klagt doch selber.<br />
Hier geht&#8217;s zum Artikel auf dem Blog <a href='http://mantovan9.wordpress.com/2011/10/19/grune-verweigern-hartz-iv-klage/' >Mein Name ist Mensch</a></p>
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