Revolutionsplätze

Der Tahrir-Platz in Kairo wurde zum Symbol und Sinnbild der Revolution in Ägypten. Einen Blick auf die Vorgeschichte des Platzes bringt die NZZ online: ” Immer mehr Reiche fliehen aus Kairo und überlassen die grösste Stadt Afrikas ihrem vermeintlich unabwendbaren Schicksal: Armut, Verwahrlosung und Überbevölkerung. Nicht mehr lang, so die vorherrschende Meinung, und die Metropole werde den Verkehrsinfarkt erleiden. Der Tahrir-Platz mit seinen Dauerstaus war immer auch eine Verkörperung dessen, was nicht funktioniert im Land.” Zwei Drittel der Kairoer leben  in städtischen Slums, die Reichen fliehen in die Wüste. Dort entstehen luxuriöse Viertel jenseits des städtischen Chaos. Stadtplaner haben nun weitreichende Visionen, Kairo zu modernisieren. Ein sehr lesenswerter Artikel über eine wunderbare Stadt.

Foto: Christoph S.

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