Auswärtsspiel Armutskonferenz
Datum: 19.10.2012 | Autor: Elke | Kategorien: Trailer, Teaser & Geschmacksverstärker | Tags: Allmende, Armutskonferenz 2012, Commons, Salzburg, Was allen gehört | Keine Kommentare »Am 23. und 24. Oktober tagt die Armutskonferenz in Salzburg.
Was allen gehört. Armut bekämpfen durch Gemeingüter und Kooperation
Gemeinsam mit der Bloggerin Antje Schrupp und dem Blogger Peter Gach spreche ich im Workshop “Muss nur noch kurz die Welt retten und 148 mails checken” über “Social Media und ihre Möglichkeiten”.
Das mit den Mails stimmt schon mal…
Wie wir darüber hinaus die Welt retten oder doch zumindest verbessern können, erläutern die Veranstalter_innen in ihrem Programm. Ich freue mich auf drei anregende und produktive Tage in Salzburg!
Was allen gehört. Programm der Armutskonferenz
Gut für alle! Was mehr wird, wenn wir es teilen. Allmende. All diese Begriffe knüpfen an die Forschungen der Wirtschaftsnobelpreisträgerin Elinor Ostrom an, die die Bedeutung von Gemeingütern für eine faire und gerechte Gesellschaft herausgearbeitet hat. Gemeingüter sind Grundbestand und Voraussetzung gesellschaftlichen Wohlstands: Gerade in krisenbestimmten Zeiten – von der Umwelt, über die Energie bis zur Staatsschuldenkrise zeigt sich die Bedeutung von “Commons”. Natürliche Gemeingüter sind notwendig für unser Überleben, soziale Gemeingüter sichern den Zusammenhalt und kulturelle Gemeingüter sind Bedingung für unsere individuelle Entfaltung.
Gebrauchen, Zusammenarbeiten, Teilen und Beitragen.
Die zentralen Prinzipien sind: Using, Cooperating, Sharing, Contributing. Ressourcen werden von einem definierten Nutzerkreis nach selbst ausgehandelten Regeln genutzt. Commons beruhen nicht auf der Idee der Knappheit, sondern schöpfen aus der Fülle. Sie sind produktiv, ohne in erster Linie für den Markt zu produzieren. Sie existieren für und durch die Menschen und lösen konkrete Probleme. Es geht darum, gemeinsam Ressourcen zu nutzen und zu pflegen, Regeln auszuhandeln, sich die Welt anzueignen ohne sie in Besitz zu nehmen. Was heißt das für die soziale Arbeit, für die Ausgestaltung sozialer Dienste, für staatliche Angebote, für Gemeinden und den öffentlichen Raum? Commons sind nicht die Lösung, sondern der Perspektivenwechsel, der neue Lösungen möglich macht – auch in der Armutsbekämpfung
Wann? Beginn: Dienstag, 23. Oktober 2012, 10.30 Uhr; Ende: Mittwoch 24. Oktober 2012, nach Mittag
Betroffenen- und Frauen-VOR!-Konferenzen am 22.+23. Oktober 2012
Was erwartet Sie? Interaktives Start-Forum, Workshops, Video-Intervention, Kulturprogramm, Abschluss-Panel und vieles mehr.






Kommentieren Sie diesen Artikel...